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Informationen zur Produktkategorie Kusmi:

Mit 14 Jahren ging Pavel Michailovitch Kousmichoff, Sohn russischer Bauern, der weder lesen noch schreiben konnte und nie eine Schule besucht hatte, nach Sankt Petersburg, um dort eine Anstellung zu suchen. Alsbald wurde er Botenjunge eines Teegeschäftes. Dessen Besitzer förderte den Jungen, vertraute ihm die Geheimnisse des russischen Teemischens an und lehrte ihm Geschäft und Handel zu betreiben.
Das Teehaus P.M. Kousmichoff wurde 1867 gegründet – in diesem Jahr heiratete der talentierte Kousmichoff und bekam von seinem Chef ein kleines Teegeschäft geschenkt. Für seine erste Tochter, die 1880 auf die Welt kam, erschuf er die Teemischung Bouquet de Fleurs, die auch zur favorisierten Mischung des russischen Zaren werden sollte.
40 Jahre nach Gründung des kleinen Teeladens gilt Kousmichoff als einer der größten Teehäuser Russlands und besitzt 11 Teegeschäfte.
Um die Ausbildung seiner Kinder bemüht, wird 1907 Pavels Sohn Vietcheslav nach London, die Stadt für internationalen Teehandel, geschickt und eröffnet dort die erste außer-russische Niederlassung des russischen Teeimperiums. Mit dem Tod seines Vaters im Jahre 1908 kehrte der Sohn nach Russland zurück und übernahm das Familienunternehmen. Kousmichoff blickt bis zu diesem Zeitpunkt auf 53 Teeläden in ganz Russland zurück.

1917 wird Kusmi Tee in Paris gegründet - Vietcheslav floh kurz vor der Oktoberrevolution nach Frankreich.
Das Unternehmen wuchs und wuchs, weitere Niederlassungen in Hamburg, Konstantinopel und New York wurden zwischen den beiden Weltkriegen eröffnet. Mit dem Tod Vietcheslav 1946 folgte dessen Sohn Constantin an die Spitze des Teeimperiums. Da Constantin allerdings ein Mann von Welt war und gerne Geld ausgab, verkaufte er das existenzgefährdete Unternehmen P.M. Kousmichoff 1972. Die neuen Eigentümer verstanden sich zwar in der Mischung aromatisierter Tees, waren aber andererseits unbegabt ein Unternehmen zu führen.
Die Familie Orebi blickt auf eine lange Tradition mit dem Handel diverser Rohstoffe zurück: Nachdem sie im 19. Jahrhundert mit Baumwolle handelten, stiegen sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Handel mit Buntmetallen ein, 1962 folgte der Kaffee- und Kakaohandel. Seit dieser Zeit waren sie auf der Suche nach einem exzellenten Teeunternehmen, dessen Tradition sie fortführen und der Marke wieder zu Ruhm verhelfen konnten. So wurde 2003 das Unternehmen P.M. Kousmichoff an die Orebi Brüder verkauft. Bis heute gehört Kusmi Tee zu den exklusivsten Teehäusern der Welt.

Nicht nur die exzellenten Teemischungen erfreuen die Sinne des Teetrinkers. Auch die tradtionell barocken zugleich aber durch verschiedenste Farben auffallende Teedosen, Teeschachteln und Verpackungen der Teebeutel machen Lust sich Kusmi Tee zu nähern. Öffnet man dann die Verpackung, steigen betörende, erfrischende und aromatische Düfte in die Nase. Ob erfrischende Orangenblüte, Zitrus und Bergamotte oder fruchtig-süße Aromen von roten Früchten und Karamell wie in den Schwarzteemischungen Anastasia oder Sankt Petersburg beziehungsweise feine Grüntees verfeinert mit Ingwer-Limone oder Nana-Minze.

Schwarztees von Kusmi:
Troika – eine in Russland weit verbreitete Bespannungsweise, bei der drei Zugpferde nebeneinander gehen. Kusmi verbindet diesen Begriff in seiner Teemischung mit dem Dreiklang aus den Zitrusfrüchten Mandarine, Bergamotte und Orange.

Prinz Wladimir – für den 900. Jahrestag des Heiligen Russischen Reiches durch Wladimir den Großen entwickelte Pavel Kousmichouff 1888 diese Teemischung, aromatisiert mit Gewürzen, Vanille und Zitrusfrüchten.

Chocolat-Epice – eine Hommage an die schon im 16. Jahrhundert in Europa hergestellten heißen Schokoladen bestehend aus Kakaobohnen und Gewürzen.

Sankt Petersburg – 2003 feierte die Stadt Sankt Petersburg – die Geburtstadt des Teeunternehmens P.M. Kousmichoff – sein 300 jähriges Bestehen. Peter der Große errichtete die heute zweitgrößte Stadt Russlands auf einem nahe dem Meer gelegenen Sumpfgebiet.